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Auszug aus Autohaus 20 Jahrgang, Nr. 95

 

Bundesgericht präzisiert Bestimmungen

Vor knapp drei Monaten hat das Bundesverwaltungsgericht Diesel-Fahrverbote grundsätzlich für zulässig erklärt. Nun liegt das schriftliche Urteil vor – was bedeutet das nun für Dieselfahrer?

Im Kampf gegen zu schmutzige Luft können Städte einzelne Straßen für ältere Dieselsperren – Fahrverbote für größere Innenstadtbereiche sind nicht so einfach möglich. Das geht aus dem schriftlichenUrteil des Bundesverwaltungsgerichts hervor, das der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vorlag.

Für ganze Zonen seien zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit nur "phasenweise" Verbote je nach Alter und Schadstoffausstoß sowie Ausnahmeregeln erforderlich. Dann brauche es auch keine Entschädigungen für betroffene Autobesitzer. Als bundesweit erste Stadt könnte Hamburg noch in diesem Monat erste Diesel-Verbote an zwei viel befahrenen Straßen verhängen.

Die ausführliche Begründung war mit Spannung erwartet worden, nachdem die Richter Fahrverbote bei der Urteilsverkündung vor knapp drei Monaten grundsätzlich erlaubt hatten. Nun erläutern sie näher, welche Anforderungen sie an die geforderte Verhältnismäßigkeit stellen. Die höchstrichterlichen Urteile beziehen sich auf konkrete Fälle in Stuttgart und Düsseldorf, haben aber grundsätzliche Signalwirkung.

Strenge Anforderungen für "zonale Verbote"

Die Richter unterscheiden klar zwischen Verboten nur auf einzelnen Strecken und in größeren Innenstadtzonen. Für "zonale Verbote" formulieren sie strenge Anforderungen: "Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist stets zu beachten und verbietet es, derartig weitreichende Verkehrsverbote ohne Berücksichtigung der damit für die Betroffenen verbundenen wirtschaftlichen Folgen auszusprechen." So sei eine "phasenweise Einführung" zu prüfen, bei der Verbote zunächst nur für "ältere Autos (etwa bis zurAbgasnorm Euro 4)" kommen.

Für neuere Euro-5-Fahrzeuge komme eine Sperrung ganzer Cityzonen "nicht vor dem 1. September 2019" in Betracht – wie die Richter bereits in ihrer mündlichen Urteilsbegründung Ende Februar erklärt hatten. Dieser Zeitpunkt liege vier Jahre nach Inkrafttreten der Abgasnorm 6 für alle Neuwagen zum 1. September 2015. Damit sei gewährleistet, dass dem Eigentümer eines Euro 5-Fahrzeugs eine "uneingeschränkte Mindestnutzungsdauer" verbleibe, die über die ersten drei Jahre, die erfahrungsgemäß mit einem besonders hohen Wertverlust verbunden seien, hinausgehe. Zudem seien Ausnahmen etwa für Handwerker oder Anwohner zu prüfen.

Für Verbote nur auf einzelnen Straßen oder Straßenabschnitten sehen die Richter keine größeren Hürden. Derartige Einschränkungen gingen nicht über sonstige Durchfahrt- und Halteverbote hinaus, "mit denen Autofahrer stets rechnen und die sie grundsätzlich hinnehmen müssen." Eine uneingeschränkte Anfahrtsmöglichkeit "bis unmittelbar vor die Haustür" gehören in Ballungsgebieten auch für den Eigentümer eines Wohngrundstücks nicht zum Kernbereich des Anliegergebrauchs. Laut Urteilsbegründung zu Düsseldorf seien auch Ausnahmeregeln etwa für Handwerker zu prüfen.

Vorbereitungen laufen

In Hamburg laufen derzeit die Vorbereitungen für Fahrverbote in zwei Straßenabschnitten im Stadtteil Altona-Nord. Seit Dienstag wurden insgesamt 55 Umleitungs- und 49 Verbotsschilder an den betroffenen Abschnitten angebracht. Der genaue Termin für die Verbote ist aber unklar. Die Urteilsbegründung aus Leipzig ist wichtig für die Hamburger Behörden, um die rechtlichen Vorgaben des Gerichts korrekt umsetzen zu können.

Laut dem Hamburger Luftreinhalteplan soll ein 580 Meter langer Abschnitt der Max-Brauer-Allee für Dieselfahrzeuge gesperrt werden, die nicht die moderne Abgasnorm Euro-6 erfüllen. Ebenfalls unter ein Fahrverbot soll ein rund 1,6 Kilometer langer Abschnitt der Stresemannstraße fallen. Dieser soll aber nur für ältere Diesel-Lkw gesperrt werden, nicht für Pkw. Ausgenommen sind zudem Rettungsfahrzeuge, Anwohner und deren Besucher, Müllwagen, Lieferfahrzeuge und Taxis, sofern sie Passagiere aufnehmen oder absetzen. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt waren in Hamburg zum Jahresanfang 264.406 Diesel-Pkw zugelassen. Davon erfüllten 96.356 Wagen die sauberste Euro-6-Norm, 80.803 die Euro-5-Norm, die anderen Euro-4 und schlechter.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) als Klägerin in den Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht forderte die zuständigen Behörden auf, Diesel-Fahrverbote "unverzüglich" in Luftreinhaltepläne aufzunehmen und vorzubereiten. Das schriftliche Urteil verdeutliche, dass Gesundheitsschutz Vorrang habe. "Dieses Urteil ist ein Debakel für die amtierende Bundesregierung, die sich einseitig für die Profitinteressen der Autokonzerne einsetzt und zehn Millionen Besitzer von Betrugs-Diesel-Pkw alleine lässt", sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch.

In vielen deutschen Städten werden Schadstoff-Grenzwerte nicht eingehalten – 2017 waren es 66 Kommunen. Dabei geht es um den Ausstoß von gesundheitsschädlichen Stickoxiden. Diesel-Fahrzeuge gelten als ein Hauptverursacher. Deutschland kommt wegen zu schmutziger Luft durch Diesel-Abgase zunehmend unter Druck. Die EU-Kommission hatte am Donnerstag angekündigt, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen, damit Grenzwerte eingehalten werden. In der großen Koalition dringt die SPD nun verstärkt auf technische Nachrüstungen älterer Diesel. (dpa)

 
 Allen verunsicherten Dieselfahrern möchten wir mitteilen, es gibt Lösungen:

Hier ein Auszug des Artikels aus: Autohaus - Wer uns liest führt.:

In Zeiten drohender Fahrverbote sind viele Dieselfahrer verunsichert. Twintec-Baumot bietet mit dem BNOx-System eine Möglichkeit an, auch ältere Dieselfahrzeuge mit SCR-Katalysator nachzurüsten.

 

Von asp-Redakteur Alexander Junk

Angesichts drohender Fahrverbote in einigen Metropolen diskutieren Experten über eine Hardware-Nachrüstung älterer Diesel-Fahrzeuge. Fest steht, dass sich mit Optimierungen im Verbrennungsprozess und der Abgasnachbehandlung auch ein Diesel der Euro-5-Norm auf das Abgas-Niveau eines Euro-6-Selbstzünders bringen lässt. Dafür gibt es momentan zwei Alternativen: eine Lösung per Software und die Nachrüstung eines zusätzlichen SCR-Katalysators (Selective Catalytic Reduction), der auch bereits in vielen Euro-6-Fahrzeugen zum Einsatz kommt. Das Software-Update ist einfach und günstig umzusetzen - auch deshalb gehört es zu dem auf dem Dieselgipfel Anfang August beschlossenen Maßnahmenpaket. Jedoch sind laut fachlicher Meinung nur SCR-Katalysatoren in der Lage, Stickoxide (NOx) wirksam unter allen Bedingungen zu reduzieren. Dabei wird eine Harnstofflösung (Vorstufe zu Ammoniak) dem Abgas beigemischt, die Stickoxide in Wasser und Stickstoff umwandelt. Das Verfahren setzt einen zusätzlichen Tank mit Harnstofflösung ("Adblue") voraus, der im Fahrzeug untergebracht wird und regelmäßig nachgetankt werden muss.

Nachrüstung für 1.500 Euro

Twintec-Baumot als Spezialist für Abgas-Nachbehandlungen hat mit BNOx einen SCR-Katalysator als Prototypen vorgestellt, der sich in Euro-5-Fahrzeugen nachrüsten lässt. Ursprünglich war das System für den Einsatz in großen Motoren von Bussen, Lkw und Land- sowie Baumaschinen entwickelt worden, wurde dann jedoch auch für Pkw realisiert. Euro-5-Fahrzeuge könnten dadurch die Stickoxid-Grenzwerte eines Euro-6-Fahrzeuges erreichen und es ließen sich Fahrverbote in den Städten entgehen.

Die Kosten des Systems belaufen sich laut Hersteller auf rund 1.500 Euro zuzüglich Einbau, was sich bei einem relativ neuen Euro-5-Dieselfahrzeug lohnt. Der Einbau würde rund einen halben Tag in Anspruch nehmen und den ausführenden Werkstätten angesichts der Zahl von Euro-5-Fahrzeugen volle Auftragsbücher bescheren. Die Funktionsweise des BNOx-Systems ähnelt der von herkömmlichen SCR-Katalysatoren: Die wässrige Harnstofflösung wird dem Adblue-Tank entnommen und über ein Dosiersystem in den BNOx-Generator (Ammoniak-Generator) eingesprüht, in welchem dieAufbereitung zu Ammoniak stattfindet. Das erzeugte Ammoniak wird über den Mischer in das Abgasnachbehandlungssystem eingeleitet und sorgt dort für die selektive katalytische Reduktion.

Für die Aufbereitung steht dem Generator Energie aus dem Abgasteilmassenstrom zur Verfügung, welcher aus dem Abgaskrümmer vor dem Turbolader entnommen und passiv über eine Blende gesteuert wird. Zusätzlich ist der Generator mit einem Heizkatalysator ausgestattet, der bei tiefen Temperaturen auf elektrische Energie zurückgreift. Die erforderliche Heizleistung und die Ammoniak-Dosiermenge wird über das Abgassteuergerät (ACU) aus den Betriebsdaten und der Systemsensorik aus Temperatur- und NOx-Sensoren ermittelt. Da das Ammoniak beim BNOx-System im Gegensatz zu herkömmlichen SCR-Systemen direkt in den Abgasstrom eindosiert wird, ergeben sich laut Twintec mehrere Vorteile: Das System funktioniert bereits ab einer Abgastemperatur von 150 Grad Celsius, was gerade beim Kaltstart wichtig ist, da die katalytische Reduktion dann noch nicht funktioniert und das System möglichst schnell auf Temperatur gebracht werden muss. Es ist bereits in rund 100 Sekunden nach Kaltstart einsatzbereit. Eine NOx-Minderung soll zudem in fast allen Betriebspunkten funktionieren, insbesondere bei tiefen Abgastemperaturen. Durch die hohe Mischungseffizienz und gleichmäßige Verteilung des Ammoniaks im Abgassystem soll zudem eine bessere Performance geliefert werden. Darüber hinaus verhindert das BNOx-System Ablagerungen von Adblue im Abgassystem. Durch die geringe Größe des Systems soll es zudem möglich sein, das System in einer Vielzahl von Fahrzeugen installieren zu können.

 

 
Hinweis*:
Die neue Führerscheinregelung der Klasse B erlaubt
Fahren mit Anhängern im Zuggesamtgewicht von 3.500 Kg.
Die Beschränkung der Leergewichte ist, für alle Inhaber der Führerscheine Klasse B, kraft Gesetz entfallen.
 
Das bedeutet zum Beispiel: Zugwagen mit 1.800 Kg Gesamtgewicht und Anhänger mit 1.700 Kg Gesamtgewicht fahrbar, ohne den Anhängerführerschein (E).
Inhaber mit der alten Klasse 3 oder umgeschriebenen Führerschein BE und C1E haben "Bestandsschutz" und dürfen alle PKW und zugehörige Anhänger fahren.
 
* Informieren Sie sich gerne bei Ihrer zuständigen Führerscheinstelle!
 
 
 
 

Sonntag Schautag 11-16 Uhr

(Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Schautag, gerne können Sie uns ab Montag tel. unter 0541/44055-20, sowie per Mail u. Fax erreichen)

(keine Beratung, kein Verkauf, außerhalb der gesetzlichen Öffnungszeiten)

Wir bitten um Verständnis: Kein Schautag bei Schlechtwetter (Starkregen, Glätte, Schnee, Eis).

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